Erfolgsgeschichten


  • Heike kam in der 11. Klasse kurz vor ihrem Fachabitur zu mir. Ihre Mutter erzählte mir, dass sie schon viele Nachhilelehrer und auch Institute durchprobiert hatten, aber Heike stand in Mathe immer noch auf einer 5.
    Da auf der Fachoberschule für Wirtschaft jetzt auch noch Rechnungswesen als Problemfach hinzukam, war die 5 in Mathe jetzt versetzungsgefährdend.

    Bereits in der ersten Nachhilfestunde stellte ich fest, dass ihre Probleme nicht direkt bei den komplexen Sachverhalten lagen, sondern dass sie sehr große Probleme beim Kopfrechnen hatte. Es stellte sich heraus, dass sie das Einmaleins auswendig gelernt, jedoch den Zusammenhang zwischen Addition und Multiplikation nicht verinnerlicht hatte. Ein von mir durchgeführter Test auf Dyskalkulie, lieferte einen starken Hinweis, dass Heike von Dyskalkulie betroffen ist.
    Ich habe die Mutter diesbezüglich aufgeklärt und ihr geraten, sich professionelle Hilfe zu suchen. Die Familie beschloss, dass Heike trotzdem weiter zu mir zur Nachhilfe kommen sollte.

    Nachdem nun klar war, warum sie in Mathe eine so schlechte Note hatte, riet ich ihr, für alle Rechenaufgaben den Taschenrechner zu verwenden. Durch die lange Zeit erfolgloser Nachhilfe, war ihr Selbstvertrauen in ihre mathematischen Fähigkeiten total im Keller. Das hatte zur Folge, dass sie bei vielen Aufgaben sofort sagte "Weiß ich nicht" oder "Kann ich nicht". Mit jeder richtig gelösten Aufgabe stieg ihr Selbstvertrauen und sie begann auch bei schwierigeren Aufgaben eigene Lösungsideen zu entwickeln. Mit der Zeit konnte Sie ihre Note auf eine 3 verbessern. Nach dem Fachabitur hat sie eine Ausbildung begonnen und gehört nun mit einer 2 zu den Besten in ihrer Klasse in Mathe und braucht keine Nachhilfe mehr.
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